AI Generated Music, KI-Bilder, KI-Texte, Logos, YouTube-Thumbnails und viele weitere Inhalte: Künstliche Intelligenz ist mittlerweile ein fester Bestandteil meiner Arbeit als Content-Creatorin.
Gleichzeitig gehört KI wahrscheinlich zu den Themen, bei denen die Meinungen im Internet besonders weit auseinandergehen. Auch auf meinen eigenen Social-Media-Kanälen bekomme ich immer wieder Kommentare dazu. Deshalb möchte ich einmal ausführlicher erklären, wie ich persönlich mit AI Generated Content arbeite und warum KI für mich weit mehr ist als einfach nur ein Knopfdruck.
KI bedeutet für mich trotzdem Arbeit
Oft hört man Aussagen wie: „Das kann doch jeder mit KI machen.“
Ganz so einfach sehe ich das nicht.
Natürlich können heute sehr viele Menschen auf KI-Werkzeuge zugreifen. Entscheidend ist aber, wie man damit arbeitet. Man muss lernen, vernünftige Prompts zu erstellen, verschiedene Tools sinnvoll miteinander zu kombinieren und Ergebnisse anschließend zu kontrollieren.
Denn KI macht Fehler.
Das können bei Musik beispielsweise falsch ausgesprochene Wörter sein. Bei Texten können Formulierungen entstehen, die nicht zu mir passen oder schlicht korrigiert werden müssen. Auch bei Bildern und anderen Inhalten muss ich kontrollieren, ob das Ergebnis tatsächlich meinen Vorstellungen entspricht.
Ich übernehme deshalb nicht einfach blind alles, was eine KI erzeugt.
AI Generated Music ist ein großer Teil meiner Projekte
Ein besonders wichtiger Bereich ist für mich AI Generated Music.
Ich beschäftige mich schon seit längerer Zeit damit und finde es beeindruckend, wie stark sich die Möglichkeiten inzwischen entwickelt haben.
Dabei entstehen meine Projekte aber nicht einfach ohne eigene Idee. Hinter meinen Songs und Veröffentlichungen stehen Themen, Konzepte und persönliche Geschichten, die von mir kommen.
KI hilft mir dabei, diese Ideen musikalisch umzusetzen.
Gerade deshalb sehe ich mich mittlerweile durchaus als AI Content Creatorin. Ein großer Teil meiner Inhalte entsteht mit Unterstützung künstlicher Intelligenz – und ich habe kein Problem damit, das auch offen zu sagen.
Ist ein KI-Song weniger persönlich?
Diese Frage begegnet mir besonders bei persönlichen Songs.
Nach der Veröffentlichung meiner EP „Ich liebe dich, Thorsten“ gab es beispielsweise Kommentare, dass ein mit KI entstandener Song angeblich nicht persönlich oder nicht ernst gemeint sein könne.
Für mich stimmt das nicht.
Die technische Entstehung eines Songs entscheidet nicht automatisch darüber, welche Bedeutung er für einen Menschen hat.
Die Ideen, die Geschichte und die Botschaft hinter einem Song können sehr persönlich sein. Wenn ein Lied einen Menschen emotional berührt, wird diese Emotion für mich nicht dadurch weniger wertvoll, dass bei der Produktion künstliche Intelligenz eingesetzt wurde.
Nicht alles bei mir ist KI-generiert
Gleichzeitig bedeutet mein Einsatz von KI nicht, dass alles, was ich veröffentliche, von einer künstlichen Intelligenz stammt.
Meine Videos, persönliche Aufnahmen und natürlich auch mein Podcast entstehen weiterhin unmittelbar durch mich selbst.
Auch bei Social-Media-Beiträgen gibt es Inhalte und Texte, die ich komplett selbst erstelle.
Ich entscheide je nach Projekt, an welcher Stelle KI für mich sinnvoll ist und wann ich etwas vollständig selbst umsetzen möchte.
Transparenz gehört für mich dazu
Ein Punkt ist mir inzwischen besonders wichtig: Transparenz.
Ich hatte früher eine Phase, in der ich nicht immer offen genug damit umgegangen bin, dass bestimmte Inhalte mithilfe von KI entstanden sind.
Dafür gab es Kritik.
Und diese Kritik habe ich ernst genommen.
Deshalb kommuniziere ich heute wesentlich deutlicher, wenn Bilder, Musik oder andere Inhalte AI Generated sind.
Für mich gehört auch das zur Weiterentwicklung als Content-Creatorin: Kritik nicht grundsätzlich abzulehnen, sondern zu überlegen, ob etwas davon berechtigt ist und ob man den eigenen Umgang mit einem Thema verbessern kann.
KI ist ein Werkzeug für meine Kreativität
Ich sehe künstliche Intelligenz nicht als Ersatz für meine Persönlichkeit.
KI kennt nicht automatisch meine Geschichten, meine Projekte, meine Beziehungen oder die Ideen, die ich umsetzen möchte. Diese Grundlage kommt weiterhin von mir.
Für mich ist KI deshalb gleichzeitig Werkzeug, Unterstützung, Arbeitsentlastung und Bestandteil meiner Content Creation.
Und genau so möchte ich auch weiterhin damit arbeiten.
Natürlich muss niemand AI Generated Content mögen. Niemand muss meine Musik hören, meine Projekte verfolgen oder meine Arbeitsweise gut finden.
Unterschiedliche Meinungen gehören dazu.
Was für mich aber ebenfalls dazugehört, ist ein respektvoller Umgang miteinander. Man kann etwas ablehnen, ohne andere Menschen deshalb persönlich anzugreifen.
Ich werde jedenfalls weiterhin ausprobieren, lernen und meine eigenen Projekte umsetzen – mit klassischen Inhalten genauso wie mit künstlicher Intelligenz.

